Spieltrieb. Brettspiele aus 200 Jahren
15. November 2026 bis 31. Januar 2027
Mensch ärgere Dich nicht, Monopoly oder Carcassone: Brettspiele bringen Familien- und Freundeskreis zusammen, lassen für ein paar Stunden den Alltag vergessen – und sorgen mitunter für große Emotionen. Trotz der elektronischen Konkurrenz erfreuen sich analoge Spiele bis heute großer Beliebtheit. Brettspiele blicken auf eine lange Tradition zurück und befriedigen schon seit Jahrhunderten den Spieltrieb der Menschen. Dabei waren und sind sie immer auch Spiegel ihrer Zeit.
Die Spiele dokumentieren gesellschaftliche Entwicklungen und politische Strömungen, greifen aktuelle Ereignisse, spektakuläre Entdeckungen und bahnbrechende Erfindungen auf. Und indirekt verraten sie viel über die Gesellschaft:
An wen richtet sich ein Spiel? Wer darf mitspielen?
Welche Vorstellungen von Glück und Erfolg werden vermittelt?
Welche Rollen sind vorgegeben? Und welche Lebensentwürfe?
Die Ausstellung „Spieltrieb. Brettspiele aus 200 Jahren“ wirft einen Blick hinter das Spielbrett und erzählt von Erfindungen, Wünschen, Ideen und Wertvorstellungen. Sie nimmt die Besuchenden mit auf eine Reise durch mehr als zwei Jahrhunderte Spielgeschichte. Ermöglicht wird diese Zeitreise durch spannende Leihgaben aus der Sammlung Mensenkamp des Deutschen Spielearchivs Nürnberg. Das Konzept basiert auf der Ausstellung „Die Welt im Spiel“ des Bezirksmuseums Dachau (Kuratorin: Ursula K. Nauderer, 2025).
Spielen ist im Museum ausdrücklich erwünscht! In einem eigenen Spielraum können alle ihr Geschick unter Beweis stellen, das Glück herausfordern und eine vielfältige Auswahl an Brettspielen entdecken – von historischen Klassikern bis hin zu aktuellen Neuerscheinungen.
Ein buntes Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung und animiert auch den letzten Spielemuffel zum Mitmachen.
zum Begleitprogramm
auf Anfrage
- Führungen für Erwachsene
Dauer: 60 Minuten - Führungen für Schulklassen mit Kreativ-Werkstatt
Dauer: 120 Minuten